Zukunftsfähig durch mehr Angebote im Internet

Köln (26.09.2022) –

Pflegeberatung compass sieht Chance in zunehmender Digitalisierung und erweitert sukzessive ihr digitales Angebot.

Immer mehr digitale Dienstleistungen und Assistenzsysteme erobern die Gesellschaft. Entsprechende Veränderungen, eine erhöhte Mobilität und sinkende zeitliche Ressourcen beschleunigen diesen Trend. Laut „D21-Digital-Index 2021/2022“, dem jährlichen Lagebild zur Digitalen Gesellschaft in Deutschland, nutzt über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung das Internet und 82 Prozent das mobile Internet. Dieser Trend zieht sich durch alle Altersgruppen und hat selbstverständlich auch Einfluss auf die Pflegebranche in Deutschland.

Auch compass sieht einen großen Nutzen und Potenzial in der fortschreitenden Digitalisierung und bietet daher im Rahmen der integrierten Beratung zusammen mit der telefonischen und der aufsuchenden Pflegeberatung auch die Pflegeberatung per Videogespräch an. Hierbei haben die Klientinnen und ihre Angehörigen die Möglichkeit, sich per Videogespräch von ihrer Pflegeberaterin beraten zu lassen. Für die Ratsuchenden hat dies zahlreiche Vorteile: Familien, die nicht an einem Ort wohnen, können dennoch gemeinsam einen Beratungstermin wahrnehmen, lange An- und Abreisen zu einem vereinbarten Treffpunkt entfallen und somit spart die Pflegeberatung per Videogespräch ebenfalls Zeit in einem oftmals von zahlreichen Verpflichtungen geprägten Alltag. „Gerade zu Corona-Zeiten, aber auch aktuell, wird die Pflegeberatung per Videogespräch gut angenommen“, erklärt Gudrun Pirschel, Pflegeberaterin vor Ort bei compass private pflegeberatung.

Auch wenn es Vorbehalte gegenüber der Nutzung digitaler Anwendungen gibt, ist die Internetnutzung laut D21-Digital-Index in der Altersgruppe 70+ von 2020 auf 2021 um 12 Prozentpunkte gestiegen. Prognosen zufolge werden in dieser Zielgruppe bei unveränderter Steigerung der Nutzung bis 2028 alle Personen einen Zugang zum Internet haben. Bedenken bestehen heute in erster Linie im Hinblick auf die komplizierte Bedienung von Apps und Diensten. Und häufig wird der Nutzen des Internets auch grundsätzlich in Frage gestellt. Allerdings wäre die selbe Altersgruppe dazu bereit, das Internet mehr zu nutzen, wenn sie einen klareren Vorteil sehen würde, wenn das Zurechtfinden einfacher wäre und/ oder wenn ihr jemand den Umgang mit digitalen Anwendungen zeigt.

Bei compass werden die Klientinnen, die bereit sind, sich per Videogespräch beraten zu lassen, mit größtmöglicher Geduld und Zugewandtheit durch das Gespräch geführt. „Natürlich hilft es uns sehr, dass wir die Klientinnen und auch deren Angehörige in aller Regel persönlich kennen. Auf diese Art herrschen bereits eine gewisse Offenheit und ein Vertrauen uns und natürlich auch dem Unternehmen gegenüber“, berichtet Gudrun Pirschel.

Und compass arbeitet weiter an neuen zukunftsfähigen digitalen Lösungen, die den Zugang zur Pflegeberatung ermöglichen und einen reibungslosen Informationsfluss im Bedarfsfall gewährleisten. Eine digitaler Helferin wird in Kürze das Informationsangebot ergänzen. Die Anwendung wird in der Lage sein, einfache Fragen per Chat zu beantworten, um Ratsuchenden so jederzeit den Einstieg in das Thema Pflegeberatung zu erleichtern und zu beschleunigen. Selbstverständlich kann hierdurch keine umfangreiche und individualisierte Pflegeberatung ersetzt werden. Derdie digitale Helfer*in dient als Ergänzung des niedrigschwelligen Zugangs zu compass und den Leistungen der Pflegeberatung.

Ebenfalls in der Umsetzung befindet sich eine compass-App, mit Hilfe derer die Klient*innen und deren Angehörige auf die wichtigsten Informationen rund um die Pflege über ihr Mobiltelefon Zugriff haben und sie diese somit immer und überall mitnehmen können. Den Trend zu mehr digitalen Assistenzsystemen bestätigt auch das Ergebnis einer Umfrage über das Pflege Service Portal pflegeberatung.de, wonach 81,7 Prozent Apps nutzen.

Damit trägt compass der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung und eröffnet eine Vielfalt an Informations- und Beratungsmöglichkeiten und unterstreicht damit einmal mehr ihren Fokus auf die unterschiedlichen Beratungssettings und Lebensumstände ihrer Klientinnen und deren Angehörigen. „So wie wir unsere Pflegeberaterinnen fortlaufend weiterqualifizieren, um die bestmögliche Beratung zu gewährleisten, entwickeln wir auch alle Informations- und Zugangswege weiter und dazu gehört selbstverständlich auch die Erweiterung des Portfolios im digitalen Bereich“, betont Jana Wessel, Abteilungsleiterin Politik und Kommunikation bei compass.

Weitere Informationen zu compass gibt es unter www.compass-pflegeberatung.de.

Hintergrund:

Die compass private pflegeberatung GmbH berät Pflegebedürftige und deren Angehörige telefonisch, per Videogespräch und auf Wunsch auch zu Hause gemäß dem gesetzlichen Anspruch aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung (§ 7a SGB XI sowie § 37 Abs. 3 SGB XI). Die telefonische Beratung steht allen Versicherten offen, die aufsuchende Beratung sowie die Beratung per Videogespräch ist privat Versicherten vorbehalten.

compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit rund 600 Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern bundesweit tätig. Die compass-Pflegeberaterinnen und -berater beraten im Rahmen von Telefonaktionen sowie zu den regulären Service Zeiten zu allen Fragen rund um das Thema Pflege.

compass private pflegeberatung GmbH,
kommunikation@compass-pflegeberatung.de