Usability für ältere Menschen

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von Fries Websolutions

Das Web ist ja für alle da. Auch wenn es manchmal so aussieht, es ist für die Jugend geschaffen. Aber auch ältere Menschen sind immer häufiger anzutreffen, vielleicht, sind sie auch die besseren Kunden. Darauf müssen wir auch Rücksicht nehmen.

Wobei es aber nicht nur Unterschiede in der Wahrnehmung gibt, sondern auch im Umgang mit anderen Dingen. Ältere Menschen, haben sich an die Terminologie des Internets noch nicht gewöhnt. Sie brauchen einfach länger, um so Begriffe wie zum Beispiel Sitemap, Chat oder Submit zu verarbeiten. Und das bezieht sich nicht nur auf die Navigation, sondern auch au die Hilfeseiten und FAQs. Denn eine Hilfe, die nicht verstanden wird, kann auch keine sein.

Mit dem Alter können aber auch motorische Probleme anfangen. Und zeigt Wirkung. Bei zum Beispiel,  Aufklappmenüs, wie sie mit DHTML gern benutzt werden. Kleine oder aber bewegliche Buttons und Icons stellen dann ältere Besucher vor Problemen. Denn sie sind schwerer anzuklicken und auch in ihrer Funktion nicht immer zu erkennen.

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Macht Mühe: Das Aufklappmenü

Kleine Schriftgrößen machen das Lesen auch kurzer Texte schwer. Wer nicht mit dem Computer groß geworden ist, dem fällt das Lesen an dem Bildschirm schwer genug. Aber da der Trend zum Kleinen geht, wird dieses Problem noch verstärkt. Und was macht ein Besucher dann? Er fängt an, Texte aus zu drucken. Aber dann macht es auch einen Sinn, eine Druckversion vorrätig zu haben, und dann die Seiten für den Druck zu optimieren.

Obwohl es heut zu Tage schon fast Standard ist, und fast jeder einen 17″ Monitor besitzt, muss man bedenken, das es für Ältere Menschen angenehmer ist, die Auflösung eines Monitors  herunterzuschalten. Denn dadurch verbessert sich die Lesbarkeit erheblich, aber viele Websites sind dann nur noch durch hin und her Scrollen benutzbar. Die Flexible Layouts sind da klar im Vorteil. Stärkere Kontraste helfen auch. Denn ein zum Beispiel hellblauer Text auf einem dunkelblauem Hintergrund weist sich als vollkommen unlesbar heraus.

Je komprimierter ein Layout wird, desto größer ist die Mühe mit der Maus einen Link zu treffen. Da sind schon die Aufgeräumten und übersichtlichen Seiten, die auch einmal Platz lassen, wesentlich angenehmer zu benutzen.

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Hier wird Klicken wird zum Geduldsspiel

Ein Besucher der nichts sieht, ist der Verzweiflung recht nahe. Aber auch, wenn sich einfach irgendwelche Fenster öffnen, kann das für Verwirrung sorgen. Auch mit den so genannten Plug-ins weiß nicht jeder was anzufangen.

Auch Werbung sollte man, wenn möglich, kennzeichnen. Heutzutage gibt es so viele Tricks, dass ein unbedarfter Surfer, keinerlei Unterscheidung sieht. Content und Anzeigen verschwimmen in den Augen des Besuchers zu einem Ganzen. Das mag dem einen oder anderen sogar recht sein, sollte es aber nicht, denn, ob alt oder jung, wer sich übervorteilt fühlt, verliert er schnell die Lust.

Zu dem Thema “Webdesign” für Senioren noch einige Fakten: “Making Your Web Site Senior Friendly” (PDF 174KB).

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