PHP Tutorial – Einführung

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PHP ist eine Skriptsprache, die direkt in HTML-Seiten eingebettetwird, d.h. der Autor schreibt PHP-Befehle zusammen mit HTML-Befehlen,JAVASCRIPT, u.s.w. in eine Datei und legt diese ganz gewöhnlichals HTML – Seite auf seinem WWW-Server ab.

Fast alle Provider unterstützen PHP. Leider gibt es aber erhebliche Unterschiede bei der Unterstützung der Libraries. Für PHP gibt es verschiedenste Module, die Routinen zur Ansteuerung von MySQL oder anderen Datenbanken enthalten. Von Interesse ist auch, daß Sie mit Hilfe von PHP Zugriff auf Sockets haben, um z.B. eine WHOIS Abfrage einer Domain über ein PHP Skript automatisieren können. Sie finden dieses Beispiel in unserem PHP Archiv. Falls also einige Beispiele nicht funktionieren, jedoch PHP prinzipiell funktionsfähig ist, dann sind nicht alle Fähigkeiten von PHP unterstützt.

Jenach Installation interpretiert diese PHP-Zusatzsoftware nur Dateienmit der Endung “.php”, oder aber PHP 5.0 Code in Dateienmit der Endung .html, .htm..

PHP wird seit etwa 1994 entwickelt und erfreut sich stetig wachsenderBeliebtheit. Es gibt Routinen für fast alle Datenbanken, die dendirekten Zugriff von PHP auf den Datenbankserver erlauben. DieSprache ist an BASIC, Java und Perl und C angelehnt.

Sieist für BASIC Kenner sehr leicht lesbar, und man kann schnellErfolge erzielen. Die Objektorientierten Spracherweiterungen sindnatürlich schwieriger zu erlernen. Die wichtigsten Sprachelemente,die Sie benötigen, um fertige Module zu nutzen, werden natürlichausführlich erklärt. Eine ausführliche Beschreibung liegt beiwww.php.net. Das Handbuch ist ebenfalls unter der o.g. URL oderauf einem der deutschen Mirrors verfügbar: http://www.php.net, oder http://de.php.net.

Ein Beispiel mit PHP

PHP 5.0 ist eine Sprache, die sich grundlegend von HTMLunterscheidet. Damit der Server diese vor der Auslieferungan den Browser interpretieren kann, muß er diese in demHTML-Code erkennen können. Zur Makierung von PHP Scriptengibt es folgende Möglichkeiten, die vom Apache-Servererkannt werden:

<? …?>

<?php… ?>

<script language=”php”> … </script>

<%… %>

Einerster Test von PHP 5.0

NehmenSie hierzu eine einfache, korrekte HTML-Seite, und bettenSie folgenden Code ein:

<?   
        echo "Hallo";
?>   

Merke: PHP – Befehle werden mit “;” abgeschlossen.

Sonderzeichen

Esgibt eine Reihe von Sonderzeichen. Wichtigste Sonderzeichen:”\n” und “\t”: Neue Zeile und Tabulator

        echo "Hallo\n";

Esgibt viele weitere Sonderzeichen, wie z.B. \t, \r …Schauen Sie bitte hierzu auf http://www.php.net nach.

Variablen

Umsinnvolle Anwendungen erstellen zu können, benötigen wirVariablen. Merke: Alle Variablennamen beginnen mit$.

        $text = "Ich bin ein String !";
        echo $text;
        echo ($text,$text,$text);
        $l = "langer";
        $k = "kurzer";
        echo "Ich bin ein $l$l$l$l$l$l Text!";
        echo "Ich bin ein $k Text!";
        $i = 10;
        $j = 5;
        echo ($i,"+",$j,"=",$i+$j);

DerTyp der Variablen (ganze Zahl, Gleitpunktzahl, String)wird je nach Verwendung von PHP automatisch bestimmt.Schließlich ist PHP ja auch ein Interpreter. Bei Kompilernmüssen die Datentypen vorher bestimmt werden.

Vordefinierte Variablen mit speziellen Funktionen

Beider Übernahme von Eingaben aus Formularen an den PHP 5.0Interpreteroder an Datenbanken muß irgendwo abgefragt werden können.Schauen wir uns ein Beispiel an. Nehmen Sie hierzu einekorrekte HTML-Seite und betten Sie folgenden Code ein:

<FORM ACTION=”ausgabe.html” METHOD=POST>

<INPUT NAME=”eingabe”>

<INPUTTYPE=”submit”>

</FORM>

Beim Klicken auf den Submit-Button wird also die Datei ausgabe.htmlaufgerufen. Diese HTML-Datei könnte dann folgenden Codeenthalten:

<?
        echo "Sie haben $eingabe eingegeben. ";
?>

Daran kann man erkennen, daß PHP 5.0die Eingabe aus dem Formular in diejenige Variable zur Weiterverarbeitung ablegt, die im Formular im Feld NAME angegeben wurde. Unter Verwendung von weiteren Namen im Formular können natürlich auch viele Felder gleichzeitig oder nacheinander abgefragt werden.

Einfache Rechenoperationen

Folgende Rechenoperationen stehen in PHP zur Verfügung:

“+”: Addition, $i+$j
“-“: Subtraktion, $i-$j
“: Multiplikation, $i$j
“/”: Division, $i/$j
“%”: Reste-Bildung,$i%$j
“.”: Verknüpft Strings:

Dazukommen noch ein paar Abkürzungen:

$i++ erhöht $i um 1.
++$i erhöht $i ebenfalls um 1.
$i– erniedrigt $i um 1.
–$i erniedrigt $i ebenfalls um 1.

Schleifen

Beispiel 1:

    $t = "Ich bin eine while Schleife<br>\n";
    $i = 0;
    while ($i<100) {
            echo $t;
            $i++;
    }

Hierwird 100 mal der Text in der Variablen $t ausgegeben. Zu Beginn wird $i auf 0 gesetzt. $i wird in jedem Schleifendurchlauf um 1 erhöht, bis $i den Wert 100 erreicht. Wenn die Bedingung ($i<100)nicht mehr wahr ist bricht die Schleife ab.

Alternative:

    $t = "Ich bin eine DO-WHILE Schleife!<BR>\n";
    $i = 0;
    do {
            echo $t;
            $i++;
    } while ($i<100); 

Was ist der Unterschied ?

Die Schleife weiter unten wird mindestens einmal durchlaufen, da die Abfrage erst am Ende erfolgt, ein kleiner und wichtiger Unterschied.

Eine weitere Möglichkeit, eine Schleife zu programmieren, ist die von BASIC und C her altbekannte for Schleife:

    $t = "Ich bin eine FOR Schleife !<br>\n";
    for ($i=0;$i<100;$i++) {
            echo $t;
    }

Derfor Befehl besteht aus drei Ausdrücken.

    for (ausdruck1;ausdruck2;ausdruck3) { ... }

Mit ausdruck1 wird die Schleife initialisiert, d.h. normalerweise wird die Variable, die die Schleifendurchläufe zählt, auf den Anfangswert gesetzt.

ausdruck2 gibt die Abbruchbedingung an.

In ausdruck3 wird die Variable, die die Schleifendurchläufe zählt, erhöht oder erniedrigt.

Der for Befehl hat den Vorteil, daß alle zur Kontrolle der Schleife nötigen Befehle in einer Zeile stehen. Hier ein weiteres Beispiel, diesmal wird aber heruntergezählt:

    $t = "Ich bin eine FOR DOWNTO Schleife!<BR>\n";
    for ($i=100;$i>0;$i--) {
            echo $t;
    }

Wie Sie sehen, ist die Syntax stark an C angelehnt, ohne daß der Quellcode seine Lesbarkeit verliert. Aber auch BASIC Programmierer sollten sich schnell an die veränderte Systax gewöhnen können.

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