Lahme Verbindung? Wertvolle Tipps für schnelles und stabiles Internet

Duisburg (23.05.2023) –

Vom Luxusgut zur Selbstverständlichkeit – vor 20 Jahren war Breitband-Internet zu Hause eher die Ausnahme. Heute sind Downloadgeschwindigkeiten von 56 Kbit/s kaum noch vorstellbar, moderne Anschlüsse sind um den Faktor 1.000 bis 10.000 schneller. Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig schnelles und stabiles Internet im Alltag ist. Selbst der Digitalausschuss des Bundestags hat im vergangenen Jahr für ein Recht auf zügigen Datenstrom gestimmt. Und dennoch klagt fast jeder von uns allzu oft über die träge Verbindung. Was viele nicht wissen: Allzu oft liegt die Schuld gar nicht beim Anbieter. Panda Security gibt daher nützliche Tipps, was Nutzer vor einem Wechsel in einen nominal schnelleren (und oft teureren) Tarif tun können.

Veraltete Hardware

Wenn man sich kaum noch daran erinnern kann, wann man den Router einst angeschlossen hat, liegt hier vermutlich schon die Ursache. Denn wenn die Hardware gängige Standards wie WiFi 6 und 6E nicht unterstützt, sieht es mit einem schnellen Internetzugang schlecht aus. Stammt der Router noch aus den 00er-Jahren, wird es höchste Zeit, sich nach einem moderneren Gerät umzusehen. Ist er hingegen nur wenige Jahre alt, könnte aktualisierte Firmware das Problem lösen – auch aus Sicherheitsaspekten empfiehlt es sich, diese stets aktuell zu halten.

Häufig liegt es auch an veralteten Endgeräten wie Laptop, PC oder Mac, die bereits in die Jahre gekommen sind, wenn sich die Internetverbindung nur zögerlich aufbaut. Zwar sollten auch diese Geräte generell durch Updates auf einem aktuellen Stand gehalten werden, ab einem gewissen Alter hilft aber oft nur der Austausch.

Entfernung zum Router oder WLAN-Access Point

Das Internetradio in der Küche, die Spielekonsole im Wohnzimmer und der Laptop im Arbeitszimmer – Menschen und Technik greifen im ganzen Haus auf das Internet zu. Doch ist die Netzwerkabdeckung nicht automatisch in allen Räumen optimal, manchmal schwächen Türen oder Wände das Signal. Mit einem Mesh-WLAN-Router oder einem Netzwerk-Extender lässt sich mit einfachen Mitteln im gesamten Haus der Empfang verbessern und überall auf dem Grundstück eine gute Netzwerkgeschwindigkeit erzielen.

Smart-Home-Geräte

Raumbeleuchtung, Temperatursensoren und Überwachungskameras sowie Thermostate, Türklingeln und Garagentoröffner – zwar ist keines dieser Smart-Home-Geräte ein riesiger Datenverbraucher, in Summe wirken sie sich aber auf die Geschwindigkeit aus. Kommen dann noch Laptops, Smartphones, PCs und andere Streaming-Geräte hinzu, kann der Datenfluss ins Stocken geraten.

Wetter

Selbst die Witterung kann die Internetgeschwindigkeit beeinflussen, da sich die Wetterverhältnisse auf Satellitenverbindungen auswirken. Wenn die Hardware auf dem neuesten Stand, das Wetter aber schlecht ist, kann hier durchaus die Ursache für die Probleme liegen. Ein Anruf beim Provider sorgt dann meist für Klarheit.

Malware

Sind Geräte mit Schadsoftware wie Viren, Trojanern oder Würmern infiziert, ist dies ebenfalls oft Grund für spärliche Datenübertragung. Das liegt daran, dass der bösartige Code möglicherweise einen Teil der Bandbreite zum Senden oder Herunterladen von Daten verwendet. Darüber hinaus kann es sein, dass der Rechner so sehr mit unerwünschten Hintergrundprozessen beschäftigt ist, dass der Eindruck entsteht, die Verbindung ins Netz sei langsam. Der beste Weg, um hier auf der sicheren Seite zu sein, ist auf allen Endgeräten eine zuverlässige Antiviren-Software wie Panda Dome.

Virtual Private Network (VPN)

Sind alle Möglichkeiten durchgespielt, die Internetverbindung aber weiterhin instabil oder stark verlangsamt, ist möglicherweise ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) die Ursache – beispielsweise, wenn ein solches für die Verbindung zu einem Arbeits- oder Schulserver genutzt wird. Natürlich ist ein VPN zum Schutz der Privatsphäre sinnvoll, es kann jedoch die Internetgeschwindigkeit einschränken.

Wechsel des Internetanbieters

Probleme innerhalb der Providerinfrastruktur sind hin und wieder ebenfalls die Ursache für langsames Internet. So lohnt es sich, die Geschwindigkeit zu verschiedenen Zeiten mit einem Speedtest von Diensten wie zum Beispiel Ookla oder M-Lab zu messen. Lassen sich alle anderen genannten Fehlerquellen ausschließen, bleibt als letzte Lösung manchmal nur der Wechsel zu einem anderen Tarif oder einem anderen Internetanbieter. Heute gehört ein Breitband-Internet-Anschluss zur Grundversorgung, und muss als solcher korrekt funktionieren. Über den Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Nutzer mehr über die an ihrem Standort verfügbaren Internetoptionen erfahren.

Auf der sicheren Seite

Malware, die sich unbemerkt ins System schleicht, ist oft schwer wieder loszuwerden und hinterlässt manchmal sogar irreparable Schäden. Um dieser Gefahr zu trotzen, hat Panda Security für verschiedene Anforderungen vier verschiedene Pakete geschnürt: von “Panda Dome Essential” mit Virenschutz, WLAN-Schutz vor Hackerangriffen und Virenscan für externe Geräte bis hin zu “Panda Dome Premium” mit Schutz vor Viren, komplexen Bedrohungen und Onlineattacken, Premium VPN für anonymes Surfen, vollständigem Schutz von persönlichen Daten und Kennwörtern, Update-Manager und technischem Support rund um die Uhr.

Über Panda Security

Panda Security ist ein multinationales Unternehmen mit Hauptsitz in Spanien, das auf die Entwicklung von IT-Sicherheitslösungen spezialisiert ist. Zunächst auf Antivirensoftware fokussiert, hat das Unternehmen sein Geschäftsfeld inzwischen auf fortschrittliche Cyber-Security-Services ausgeweitet. Mit rund 600 Mitarbeitern agiert Panda Security in über 180 Ländern weltweit. Seit 2021 gehört Panda Security als hundertprozentige Tochtergesellschaft zu WatchGuard.

Weitere Informationen finden Interessierte unter https://www.pandasecurity.com/de/

Monika Brüggemann,
pandasecurity@osk.de