Kipping fordert Schul-Laptops mit mobilem Internet für alle Kinder

Düsseldorf (24.06.2020) –

Linken-Chefin Katja Kipping hat die Zuschüsse der Bundesregierung zur Anschaffung von Digitalgeräten für Schüler als nicht ausreichend kritisiert und Schul-Laptops mit mobilem Internetzugang für alle Kinder gefordert. “Die Förderung zur Geräteanschaffung ist nicht ausreichend und wenig zielführend”, sagte Kipping der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Mittwoch). Die Schulen würden dadurch mit einem Chaos verschiedener Software und daraus folgenden Datenschutz- und Kompatibilitätsproblemen kämpfen. Zudem habe nicht jede Familie einen Internetanschluss zu Hause. “Die bessere Lösung: Jedes Kind bekommt von der Schule einen eigenen Laptop mit mobilem Datenzugang gestellt”, sagte Kipping. “Über SIM-Karten in Laptops ist es inzwischen problemlos möglich, damit dann auch zu Hause zu arbeiten.” Diese Laptops könnten die Kinder am Ende ihrer Schulzeit mitnehmen, sagte die Linken-Chefin. Sie forderte mit Blick auf die Folgen der Corona-Pandemie außerdem das Angebot einer Online-Hausaufgabenbetreuung für Kinder, die zu Hause unter schwierigen Bedingungen lernen müssten. Man wisse nicht, wie der künftige Pandemie-Verlauf den Unterricht weiter beeinträchtigen werde, warnte Kipping. “Statt auf baldige Rückkehr zur alten Normalität zu hoffen, sollten wir die ohnehin sinnvolle Digitalisierung des Lernens jetzt richtig angehen.”

www.rp-online.de

Rheinische Post,
Redaktion

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