In ganz Europa wird über die Pflichtimpfung gegen Covid-19 gestritten

Hamburg (21.01.2022) –

Diese Woche haben wir zwei Titelseiten. In unserer britischen und europäischen Ausgabe fragen wir, was die bröckelnde Premierministerschaft von Boris Johnson über Großbritannien aussagt. Herr Johnson hat eine beeindruckende Gabe, das politische Wetter zu gestalten. Er hat aus dem Nichts eine Mehrheit von 87 Sitzen herbeigezaubert, den Brexit herbeigeführt und ein Weltklasse-Impfprogramm geleitet. Die betrunkenen Partys in seinem Büro während einer Zeit der strengen Lockdowns offenbaren jedoch nicht nur das Gefühl, dass Regeln für andere Leute sind, sondern auch einen Mangel an Ernsthaftigkeit in Bezug auf die Regierungsarbeit. Die Versuche des Premierministers, sich aus der Verantwortung zu stehlen, verraten eine beunruhigende Bereitschaft, die Wahrheit zu leugnen. Diese Eigenschaften von Herrn Johnson haben seine Regierung und seine Partei in Verruf gebracht. Nach dem Brexit muss Großbritannien sie zurückweisen, wenn es erfolgreich sein will.

In unserer amerikanischen und asiatischen Ausgabe berichten wir über unsere Untersuchung darüber, wo die Tech-Giganten ihr Geld anlegen. Nach unseren Berechnungen haben die fünf größten amerikanischen Firmen Alphabet, Amazon, Apple, Meta und Microsoft im vergangenen Jahr zusammen 280 Milliarden Dollar investiert, was 9 % der amerikanischen Unternehmensinvestitionen entspricht – vor fünf Jahren waren es noch 4 %. Big Tech ist auf der Suche nach der nächsten großen Chance, und unsere Analyse von Geschäftsabschlüssen, Patenten, Einstellungen und anderen Maßstäben zeigt, dass das Geld in alles, vom fahrerlosen Auto bis zum Quantencomputer, fließt. Diese Verlagerung spiegelt die Befürchtung wider, dass die lukrativen Lehen der 2010er Jahre ihre Bedeutung verlieren. Hinzu kommt, dass sich die Tech-Titanen immer mehr gegenseitig auf die Pelle rücken: Der Anteil der Umsätze, die sich überschneiden, hat sich seit 2015 auf 40 % verdoppelt. Das erklärt, warum sie alle versuchen, in neue Gebiete vorzudringen. Aber werden sie Erfolg haben?

„Der 66-jährige Merz war einst als steuersenkender Macho bekannt, der sich gerne über die politisch Korrekten lustig machte, doch jetzt präsentiert er sich als gemäßigt. Er verspricht, Frauen, Homosexuelle und junge Wähler zu umwerben und sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Wird das die Skeptiker überzeugen?“

„Once known as a macho tax-cutter with a taste for teasing the politically correct, Mr Merz, 66, now presents himself as a moderate. He promises to court women, gay people and young voters, and to pursue social justice. Will this convince the sceptics?“

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Alexander Janke