Bedeutung interner Links in der Suchmaschinenoptimierung

Berlin –

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein breit gefächertes und komplexes Feld ist, welches sich im stetigen Wandel befindet. Dementsprechend variieren auch die SEO-Faktoren, die in Summe für eine bessere Positionierung sorgen. Der Anforderungskatalog an den Webauftritt ist vielfältig: Von hochwertigen Inhalten über ein schnelles Ladeverhalten bis hin zur optimalen Darstellung auf allen Endgeräten und weit darüber hinaus. Seit jeher stellt auch der Linkaufbau ein elementares Kriterium dar, wenn es um den Erfolg in den Suchergebnissen geht. Während Backlinks von anderen relevanten Webseiten ein starkes Rankingsignal sind, sollten auch die internen Links bei der Optimierung berücksichtigt werden. Einerseits, um das vorhandene SEO-Potenzial bestmöglich auszuschöpfen, andererseits, um die User Experience und Usability langfristig zu verbessern.

Eine gute Linkstruktur schafft Klarheit für User und Suchmaschinen

Generell lassen sich Links auf der eigenen Webseite in zwei übergeordnete Kategorien einteilen. Während die sogenannten „Outbound Links“ auf externe Webseiten verweisen, leiten „Internal Links“ zu einer Seite auf derselben Domain weiter. Dabei kann es sich um Links zu Produkt- oder Dienstleistungsseiten, zur Hauptnavigation, innerhalb von Artikeln zu verwandten Inhalten und dergleichen mehr handeln. Viele Webmaster befürchten, dass Outbound Links ihre eigene Seite schwächen. Jedoch ist oftmals das Gegenteil der Fall: Für eine natürliche Linkstruktur ist es wichtig, dass beide Link-Kategorien adäquate Anwendung finden. Stets mit dem Ziel im Blick, den Besuchern an den passenden Stellen einen Mehrwert zu bieten. In Bezug auf interne Links erleichtert eine durchdachte Linkstruktur die Navigation. Damit erhöht sich nicht zuletzt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher länger auf der Webseite verweilen.

Die bessere Navigierbarkeit betrifft dabei nicht nur die User, sondern auch die Suchmaschinen-Crawler, welche die Webseite automatisch untersuchen und indexieren. Sobald solch ein Bot eine Website besucht, folgt er der zugrundeliegenden Seitenstruktur. Auch die Ankertexte – sprich Link-Titel – der internen Links werden analysiert. Sie geben dem Crawler wichtige Informationen und ermöglichen ihm eine bessere Interpretation der thematischen Verknüpfung von Unterseiten innerhalb einer Domain. Auf diesem Wege kann der Bot beispielsweise erkennen, warum eine bestimmte Unterseite für einen Suchbegriff relevant ist. Dementsprechend lassen sich mit Hilfe von internen Links zahlreiche Kernbereiche der Suchmaschinenoptimierung stärken. Darunter die Crawlbarkeit, Nutzererfahrung, Keyword-bezogene Optimierung und gezielte Steuerung der Seitengewichtung.

Best Practices in der internen Verlinkung

In der Praxis eröffnen sich zahlreiche Methoden und Herangehensweisen, um das größtmögliche Potenzial aus internen Links zu schöpfen. Da jede Webseite unterschiedlich ist – sowohl im Hinblick auf ihren Aufbau, ihren Inhalt, ihr Angebot und die Zielerreichung – gibt es keine universelle Musterlösung. Hier kommt es viel mehr auf eine maßgeschneiderte Strategie an. Wer bei der Suchmaschinenoptimierung auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich die Unterstützung einer Online Marketing Agentur mit umfassender SEO-Kompetenz sichern. Nichtsdestotrotz haben sich einige Best Practices etabliert, dank derer sich die Performance in den Suchergebnissen verbessern lassen kann. Zunächst ist es empfehlenswert, jedem Link – ob Outbound oder Internal – einen aussagekräftigen Ankertext zu verleihen. Dieser Titel sollte einerseits den Inhalt der verlinkten Seite wiederspiegeln, andererseits kann an dieser Stelle auch ein relevanter Suchbegriff integriert werden. Jedoch nur dann, wenn es im Kontext der Verlinkung und der Inhalte sinnvoll ist. Gleichzeitig erhöhen Linktitel die Lesbarkeit und tragen zu einer barrierefreien Webgestaltung bei.

Was die Platzierung und Häufigkeit der internen Links betrifft, bleibt es wichtig, dass der Mehrwert für die User im Vordergrund stehen sollte. Ähnlich wie bei der Verwendung von Keywords im Ankertext sollte ein interner Link daher nur dann gesetzt werden, wenn er an der entsprechenden Stelle Sinn ergibt. In diesem Zusammenhang spielt auch die Hierarchie der einzelnen Seiten untereinander eine entscheidende Rolle. Wichtigere Unterseiten sollten daher beim Aufbau einer internen Linkstruktur vermehrt Berücksichtigung finden. Nicht zuletzt sollten die Links auch als solche erkennbar sein, da eine absichtliche Verschleierung als Täuschung interpretiert und negative Folgen mit sich ziehen kann.

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