Seiten entwerfen

von Fries Websolutions

Je nachdem, mit welchen Hintergrund ein Designer arbeitet, wird er seine eigene Herangehensweise bevorzugen. Die einen entwerfen ihre Seiten in einem Grafikprogramm und setzen sie dann in HTML um. Andere arbeiten mit einer handgemalten Skizze. Und wiederum andere versuchen, die Bilder, die sich vor ihrem geistigem Auge darbieten, durch Probieren in einem WYSIWYG-Editor umzusetzen.

Die Buch- und Magazinherstellung ist reich an Techniken und Erfahrungen aus vielen Jahren, in das Web sind diese jedoch nur bedingt übertragbar.

Einen hauptsächlichen Unterschied bildet die Navigation, die wir auf jeder Seite bereithalten müssen und die es in Druckerzeugnissen so nicht gibt. Und es ist ein Unterschied wie viele Navigationselemente und Links eine Seite enthalten muss.

Das Layout
Der Satzspiegel oder aber auch als Layout bezeichnet, bietet die Anordnung der Elemente einer Seite. Um einen Satzspiegel zu konstruieren, verwendet man ein sogenanntes Gestaltungsraster. Damit lässt sich eine Seite in ein Geflecht aus Quadraten aufteilten, in die später die Inhalte eingesetzt werden. Dazu gehören neben dem Text und den Bildern auch die Navigationselemente, Formularfelder, Zwischentitel, Kopf- oder Fußzeilen und anderes. Das Raster ist notwendig, um einen schönen und harmonischen Seitenaufbau zu gewährleisten.

Gestaltungen entstehen erst aus dem Bezug der Einzelteile zu einander und ihrem Verhältnis zu den nicht gefüllten Flächen. Mehr noch, nur so sind die verschiedenen, und zusammengehörigen Seiten möglich. Alles andere wäre purer Zufall oder ein überragendes Naturtalent. Wer sich um diese Grundsätze nicht kümmert, ist dann auf den ersten Blick auszumachen. Solche Seiten wirken sehr unruhig und unausgewogen.


Layout-Raster im Dreamweaver

Das Raster dient lediglich als Mittel zum Zweck. Wie nun Elemente innerhalb eines Rasters angeordnet werden können, ist eine Frage des Stils und des Geschmacks. Sie können mehrere Kästchen unter- oder nebeneinander mit Text oder Navigationselementen füllen. Für die Abbildungen und die Illustrationen gilt das auch. Wichtig ist, das nichts aus dem Raster herausragt und seine Grenzen sprengt.

 

 
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