Navigationselemente
von Fries Websolutions
Navigationselemente sind im Web beinahe die gleichen, wie man
sie auch bei Anwendersoftware findet. Die grafische Oberfläche
ist schon längst Standard, und wer sich daran nicht hält, hat keine
Chance die Anwender zu erreichen. Software ist meistens standardisiert.
Man schaue sich nur die Windows-Programme an, und man sieht das die Seiten
von Microsoft Standards gesetzt haben. Man sehe sich nur die Symbolik oder
auch die Tastaturkürzel (Hotkeys), und das Prinzip der Statusleiste.
Die Fenster werden vom Betriebssystem selber erzeugt und bieten dem Anwender immer
wieder die gleiche Ansicht und natürlich auch ähnliche Handhabungen. Im Web ist das
noch ganz anders. Denn hier sind weder Vorgaben von Microsoft oder andere Herstellern
die Ihre Standards setzen. Hier macht noch jeder was er will. Aber einige
Dinge haben sich dennoch, vielleicht aus der Praxis, durchgesetzt und werden deshalb häufiger verwendet. Die
meisten Anwender stellen sich darauf ein, und bekommen dann Probleme, wenn
Ihre Seiten davon abweichen. Der Link Aber im Web ist
noch alles Text basiert, trotz der vielen Grafiken. Es ist für einige der Ersatz für den Fernseher
und Zeitschriften. Aber wie gesagt, nur für einige. Die Hyperlinks mit Text sind nach wie vor
nicht aus dem Web wegzudenken. Denn sie bilden die einfachste und auch verständlichste Form,
die Verbindung mit dem Text und dem Link exakt zu erklären. Also ist die Beschriftung eines Links
absolut entscheidend für den Erfolg. Aber auch die Position der Links
ist wichtig, denn die in einer Leiste ganz oben stehen, werden häufiger angeklickt, als solche, die
schlecht zu finden sind. Das gilt auch für die grafischen Links. Hierbei
wird allerdings die Aufmerksamkeit der Besucher zusätzlich über eine Gestaltung geweckt.
Manch eine Animation kann anziehend oder aber auch abschreckend wirken.
Wenn die Menüleisten Dutzende von Grafiken haben, braucht es eine Weile bis sie auf dem Monitor erscheinen.
Es ist deshalb unwahrscheinlich, das der der Besucher bereits weiterklickt, bevor
er alles in seiner voller Pracht sieht. Das Piktogramm
Einige Probleme kann man sich auch mit den Piktogrammen einhandeln. Wenn
man die abstrakten Zeichnungen kennt, kommt man gut klar. Aber wenn nicht, muss probieren. Denn
wenn man einen Link nicht erkennen kann, und nicht weiß wohin er führt, wird
er den Besuchern auch nicht angenommen. Ein bekanntes Piktogramm im Web ist das Symbol für
ein Haus. Man kann davon ausgehen, das es von den meisten Surfern verstanden wird.
Wenn man hier drauf klickt, gelangt man automatisch auf die Homepage. Aber
auch das Ausrufezeichen für Informationen, oder das Fragezeichen für die Hilfe sind allgemein
für jeden verständlich und auch anerkannt. Der Briefumschlag als Hinweis auf eine Adresse oder eine Telefon lässt sich verwenden.
Wenn man eigene Erfindungen nutzt, sollte man Aufpassen. Denn solche Piktogramme sollte
man bestenfalls als illustrative Ergänzung verwenden. die besten Absichten spielen
dabei keine Rolle, und werden einfach weggeklickt. Denn niemand ist bereit, die Bedeutung eines
unbekannten Piktogrammes durch das Ausprobieren zu erlernen. Automatische Funktionen
Die automatische Funktionen, werden meist gemieden, denn sie nehmen dem Surfer die Entscheidung, und
schicken möglicherweise in einen Bereich der Seite, den er gar nicht betreten
wollte. Auch die Weiterleitungen fallen in diese Kategorie, in Form von Meta Refreshs (siehe Kapitel 11) oder mit Javascript und die geliebt/gehassten Pop-Up Fenstern. Sie können
nur ein Stilmittel sein, vielleich sind sie auch manchmal sogar nützlich, im
Normalfall transportieren sie aber Werbung. Sie sind aufdringlich.
Bitte vergessen sie nicht: Ein Websurfer ist es gewohnt, die alles selbst in die Hand zu nehmen. Die Maus ist
ein Gesetz. Denn der Surfer bestimmt, wann und wie es weitergeht. Man
sollte ihm nicht allzu viel zumuten. Aufklappmenüs Sind
Platz sparend, sie passen aber nicht in jedes Design, man nennt sie auch Pulldown-Menü. Die
meisten Anwender haben mit ihnen keine Probleme, da sie solche Menüs von
jeder Standardsoftware kennen. Schaltflächen Auch Buttons genannt, erscheinen
aber nicht nur im Zusammenhang mit Formularen und Eingaben. Denn sie können auch Hyperlinks enthalten.
Ein Unterschied besteht in der Auffälligkeit und dem Gefühl, das sich beim Klicken einstellt. Denn
die Buttons reagieren im Gegensatz zu Grafiken auf einen Mausklick. Meist
nimmt man sie dazu, eine Seite vor oder zurück zu springen. Eingabemasken Diese
befindet sich vor allem in Such- oder Abfrageformularen. Hierbei muss man vor dem entscheidenden Klick erst eine
Nachricht formuliert werden, aus dem sich dann der Inhalt bestimmt. In diese Kategorie fallen
auch die Eingabemasken in Foren und Gästebüchern. Der Besucher muss dann etwas preisgeben,
meist eine Frage oder einen Wunsch eingeben. Das kann auch als Stilmittel
benutzt werden, wenn man zum Beispiel dem Surfer beim Eintritt eine Nachricht hinterlässt, die zusammen mit allen vorangegangenen auf den
darauf folgenden Seiten angezeigt werden. Sitemap Die Sitemap
ist so etwas wie das Inhaltsverzeichnis einer Seite. Das ist besonders dann nützlich, wenn
man das Informationsangebot groß ist. Man kann sich die eine Sitemap auch als Landkarte vorstellen,
wo dem Benutzer ein Weg erklärt wird. Die Sitemap macht aber keinen Sinn, wenn sich
die Inhalte häufig ändern.
|