Grafik für das Web - Grundlagen
von Fries Websolutions
Grafik ist nicht gleich Grafik und wenn wir für das Web arbeiten, dann müssen wir
spezielle Dinge berücksichtigen. Die eigentliche Kunst der Webgrafik besteht doch dran, dass wir qualitativ hochwertige Grafiken, aber mit geringen Ladezeite, entwerfen.
Die Monitor-Auflösung
Unsere Monitorauflösung zeigt an, aus wie vielen horizontalen und vertikalen Pixel sich unser Monitorbild zusammensetzt und die kleinste Auflösung beträgt 640*480 Pixel. Wenn wir eine neuwertige Grafikkarte besitzen, dann können wir die Auflösung auf: 800*600 oder 1024*768 Pixel noch erhöhen, aber auch nur, wenn unser Monitor das verkraftet. Einige alte Monitore können diese hohe Auflösung garnicht darstellen, doch mit den neuesten Grafikkarten, und auch Monitoren, lassen sich Grafiken bis zu 1600*1200 Pixel, dann auflösen.
Wenn wir mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeiten, werden wir sehr schnell feststellen, dass der Platz auf dem Desktop nicht ausreicht. Denn durch vergrößern der Auflösung, werden alle Elemente, die sich auf dem Desktop befinden, dann verkleinert, aber bei einer 1024*768 Auflösung und einem 17 Zoll Monitor, damit ist ein angenehmes Arbeiten nun möglich. Doch bei: 1600*1200, da müssen wir schon mit einer Lupe, nach den einzelnen Elemente, suchen. Aber nicht vergessen, dass mit einer hohen Monitorauflösung erstellte Grafiken, sie erscheinen dem Surfer, der hier keine Auflösung gewählt hat, dann viel größer. Denn dadurch könnte das Seiten-Design zerstört werden, um hier keine Überraschungen zu erleben, müssen wir die Kompatibilität zwischen den verschiedenen Auflösungen ständig überprüfen.
Grafiktypen
Es werden zwei Grafiktypen für das Web genutzt: Bitmap-Grafiken, GIF und JPG, und Vektorgrafiken, Flash.
Bitmap-Grafiken
Bitmap-Grafiken setzten sich aus einzelnen Pixeln zusammen und die werden sichtbar, wenn wir eine Grafik erheblich vergrößert. Die Auflösung von Bitmap-Grafiken in dpi: "dots per inch" = Punkte pro Zoll - 1 Zoll = 2,54 cm, ist hier angegeben und Standardmonitore können physikalisch nur: 72 dpi darstellen. Wenn wir Grafiken für das Web erstellen, müssen wir uns um eine höhere Auflösungen keine Gedanken mehr machen, denn mit diesem Wert haben wir die reale Darstellung, dann auf jedem Monitor mit der gleicher Auflösung.

Die vergrößerte Darstellung aus der mit Bildpunkten
zusammengesetzten Grafik Vektorgrafiken
Im Gegensatz zu Bitmap-Grafiken besteht eine Vektorgrafik nicht aus einzelnen Bildpunkten, sondern aus einer farbigen Fläche, die durch Ausdehnung, dann in die entsprechende Größe skaliert, das heißt hierbei ausgedehnt, wird. Die Vektorgrafiken gibt es eigentlich schon lange, aber erst mit auftauchen der Shockwave/Flash-Technologie, wurden sie im Internet richtig bekannt. Denn Flash-Seiten brauchen Vektorgrafiken und die sind in mathematischen Werten= Vektoren, angegeben, jetzt sind ihre Dateien kleiner, wie die doch optisch, gleich großen Bitmap-Grafiken.
|