Spam geschützte eMail Adressen

von Fries Websolutions

Um sich vor Spam-Robots zu schützen, wird immer mehr darauf verzichtet, seine eigene E-Mail-Adresse im Klartext ab zu senden, aber das was rein visuell brauchbar zu lösen ist, doch spätestens kommt es zu Problen, wenn eine E-Mail-Adresse auch sinnvoll verlinkt werden soll.

Denn werden Adressen im Stil von «name(at)domain.com» angegeben und sollen auch so verlinkt werden, so wird der Benutzer unweigerlich dazu aufgefordert, die Kombination «(at)» durch ein @ zu ersetzen. Doch dieser Umstand ist einerseits mühsam und kann andererseits zu Problemen oder Missverständnis, überwiegend aber durch eher unerfahrenen Benutzern, führen.

Aber die Lösung dieses Problems liegt an einer serverseitigen Programmier-Sprache, wie zum Beispiel dem populären und freien PHP.

Hier zeigen wir, wie es geht:
Der Text, dem der Besucher angezeigt wird, erscheint das @ weiterhin, durch z.B. «(at)» (oder auch durch ein Bild) ersetzt, im Link wird es aber durch eine andere, möglichst sinnlos erscheinende Zeichenfolge ersetzt. Und dieser Link verweist schließlich zu unserem PHP-Script.

Zum Beispiel:

<a href="mailit.php?mail=
name//bei//meinedomain.com">
name(at)domain.com</a>

Nun wird die Datei «mailit.php», aufgerufen, sie gibt dann erst einmal ein Formular frei, ähnlich einem E-Mail-Fenster auf. Jetzt wird dort,vom Benutzer die Felder für die Absender-Adresse, dann den Betreff und natürlich unsere Nachricht ausgefüllt. Dann noch auf «Senden» und schon werden die Daten an die selbe Datei verschickt (allenfalls kann auch eine zweite dafür verwendet werden), damit diese dann die Nachricht als E-Mail versenden kann.

Doch erst jetzt, kurz vor dem Versenden, wird die aus dem Link übermittelte und zwischenzeitlich in einem Hidden-Field zwischengespeicherte E-Mail-Adresse quasi decodiert: Jetzt wird die im Beispiel verwendete Kombination «//bei//» durch ein @ ersetzt werden.

$mail = str_replace('//bei//','@',$mail);

Damit steht der Versand einer korrekter E-Mail Adresse nichts mehr im Wege, diese kann von Spam-Robots nicht mehr aussortiert  werden.Aber nur, wenn die Adresse, wie sie dem Benutzer angezeigt wird, auch gut genug verschlüsselt wurde, dann wird es sich hier um eine brauchbare Lösung handeln.

Es gibt aber noch eine Abwandlungs-Möglichkeit:

Wenn nur wenige Empfänger in Frage kommen, können sie deren
E-Mail-Adresse durch Code-Namen «chiffriert» kenntlich machen.

Ein Link-Beispiel:

<a href="mailit.php?hans">
name(at)meinedomain.com</a>

Ein Script-Beispiel:

if(isset($hans)){$email="name@meinedomain.com";}

Man kann aber auch die Teile vor, und nach dem @ auch als zwei einzelne Variablen
übermitteln und noch vor dem Versenden mit PHP, aber  wieder zu einer E-Mail Adresse zusammengesetzt werden. Zusätzlich könnte man im E-Mail-Fenster, im Formular, noch  ein DropDown-Menü anlegen und so mit weiteren oder allen möglichen Empfänger-Adressen einbauen zu lassen.

 

 
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