Adobe GoLive - Start

von Fries Websolutions

GoLive ermöglicht es jetzt, wie noch kein anderes Programm, die technischen Seiten beim Web Publishing einfach zu vernachlässigen. Auch ohne HTML-Programmierung, sind doch schnell komplexe Seiten und beeindruckende Multimedia-Effekte jetzt machbar.

Aber mal einen kritischer Blick auf die ständig wachsende Anzahl von Web Seiten macht uns deutlich, dass auch die brillantesten technischen Werkzeuge, doch noch keine Garantie für entsprechende Ergebnisse sind. Die Verfügbarkeit für jeden, verführt wohl zum munteren publizieren, aber auch unter Missachtung der elementarster gestalterischer Grundlagen.

Vieles, was wir im WWW zu sehen bekommen, das ist weder schön, noch gut, noch erfolgreich und das Ziel dieses Specials ist es nun, mal diese Lücken zu schließen. Bei der Benutzung von GoLive, da wird es auch für Anfänger und Fortgeschrittene am praktischem Beispiel demonstriert und erklärt.

Der GoLive mit WYSIWYG: What You See Is What You Get, Editoren, das sind Programme, mit denen wir sofort das bearbeiten, was später im Internet auch zu sehen ist, aber das ist nicht selbstverständlich, denn einige Benutzer arbeiten noch immer im Quellcode, also zwischen den HTML-Befehlen und kryptischen Zeichen.

Aber der GoLive geht noch über das WYSIWYG-Prinzip hinaus, indem es Anleihen bei klassischen DTP-Programmen sucht und so ist es möglich, das wir Texte und Grafiken frei über die Arbeitsfläche verschieben können, ein Prinzip das erst unvereinbar mit HTML zu sein schien.

Der GoLive erzeugt den für den Web-Browser, den notwendigen Quellcode im Hintergrund, ohne dass wir als Benutzer eingreifen müssen, aber genau diese Vorgehensweise bringt auch Gefahren. Denn es ist manchmal doch recht schwierig, manuelle Änderungen vorzunehmen und beim Ergebnis verzichten viele GoLive-Benutzer darauf und beschränken sich nur auf die vorgegebenen Möglichkeiten. Das kann zum Schaden der Besucher unserer Web-Seite sein, denn auch mit GoLive lassen sich, trotz WYSIWYG und DTP-Raster, doch Dinge realisieren, die eigentlich so nicht vorgesehen waren, die aber für ein erfolgreiches Web-Publishing doch notwendig sind.

Bedienung
Mit GoLive um zugehen, das fällt anfangs nicht leicht, denn von Windows und Microsoft-Produkten "verwöhnte" Anwender, werden sich über die vermeintlich umständliche Bedienung doch wundern und dadurch so manchen Fehler begehen. Vielleicht hat das historische Hintergründe, denn GoLive hieß früher Cyberstudio und war ein reines Mac-Produkt. Es wurde erst später eine Windows-Version angeboten, so wurden manche Mac-typische Arbeitsweise hier doch übernommen. Das hat auch den Grund, warum viel mit Ziehen gearbeitet wird, und weniger mit dem Windows-typischen Doppelklick. Seit der aktuellen Version 5 ist es (auch beim Mac) nicht mehr nötig, alle Feldeingaben mit Return zu bestätigen und PC-Anwender haben jetzt über die rechte Maustaste, das gewohnte, üppige Kontextmenü.

Aber auch andere Schwachpunkte wurden mittlerweile vorbildlich gelöst, denn gab es bis zur Version vier, nur einen einzigen Undo-Schritt, da hat GoLive 5 endlich eine spezielle History-Palette, die uns ein komfortables "Rückgängigmachen" erlaubt.

In dieser Version gibt es zwei Fenster mehr und die sich auf der Arbeitsfläche befinden. Das hat den besondere Reiz, wenn wir mit GoLive arbeiten, das erschließt sich nicht unbedingt auf den ersten Blick. Da hilft nur eines, die sichere Kenntnis über mögliche Probleme und ihre Lösungen.

 
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