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GoLive - Die Arbeit mit Farbenvon Fries Websolutions Manche mögen es so richtig schön bunt und GoLive bietet da eine auf den ersten Blick verwirrende Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten und denen wir auf den Grund gehen sollten. Es stehen nicht weniger als neun Paletten zur Verfügung, wir unterscheiden sie, nicht nur durch Anzahl der Farben, sondern auch in der Art und Weise, wie wir sie auswählen und es kommt auf die Feinheiten an. GoLive übernimmt die gebräuchliche Unterscheidung zwischen additiver und subtraktiver Farbsynthese. Der typische Computer Monitor setzt das Bild aus roten, grünen und blauen Lichtpunkten zusammen, (auch RGB-Verfahren genannt). Die Farbe entsteht durch Mischung oder Addition der drei Ausgangsfarben. Ein Punkt der dabei mit Licht in allen drei Farben beleuchtet wird, erscheint als weiß. Im Print-Bereich arbeiten wir gewöhnlich mit der subtraktiven Synthese und aus einer weißen Lichtquelle werden Anteile herausgefiltert, bis unser gewünschter Farbton übrig bleibt. Die vier Farbfilter die wir brauchen, um eine beliebige Farben zu erzeugen, das sind: Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. International spricht man gewöhnlich von CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Kontrast). Doch zwischen beiden Verfahren gibt es prinzipielle Unterschiede, denn die RGB-Darstellung am Bildschirm erreicht eine Brillanz, die mit CMYK in der Aufsicht noch nicht möglich ist. Auch der CMYK Farbumfang ist noch etwas geringer. Zwar kann CMYK reines Gelb und reines Cyan erzeugen, doch diese sind in der RGB Darstellung am Monitor nicht sichtbar. Das dritte Register dient nur der Auswahl von einer der 256 Graustufen. Im vierten Register zeigen sich alle indizierten Farben und das heißt hier: sämtliche Farben, die mit unserer Hardware erzeugt werden können. Aber für jeden Farbton können wir noch ein Helligkeitswert, im Bereich von 0 bis 255 zuweisen. Mit der HSV-Methode, (nein, kein Sportverein) auf der fünften Karteikarte, da wird eine Farbe durch die drei Parameter Farbton, Sättigung und Helligkeit definiert. Den Farbton legen wir durch Ziehen der Markierung im äußeren Kreis, oder die Eingabe des Winkels (von 0 bis 359) unter H fest. Mit Sättigung (S) und Helligkeit (V), jeweils mit Werten von 0 bis 100 % erreichen wir eine dem RGB Verfahren, entsprechende Farbauflösung und diese Angaben werden direkt in RGB-Werte umgerechnet. Eine große Bedeutung haben die Web sicheren Farben, denn bei diesen 216 Farben ist gewährleistet, dass Plattform- und Browser immer den gleichen Farbton anzeigen. Wer das Arbeiten mit Farbbezeichnungen gewohnt ist, der findet in der nächsten Karte eine Auswahl, von offiziell benannten Farben. Aber es ist nicht jede der hier aufgeführten Farben Web sicher, und nicht jede Web sichere Farbe hat auch einen Namen. Das letzte Register ist für die Verwaltung unserer eignen Farbpalette, wenn wir eine Auswahl von Farben haben, die wir auf verschiedenen Seiten oft benutzen, dann können wir hier direkt darauf zugreifen. Die Zuweisung einer Farbe erfolgt über das Farbregister des Site-Fensters und die gewünschte Farbe, wird dann einfach aus der Palette herübergezogen. |
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